Wenn Sie trotz der Rücknahme der Klimakatastrophe von Ihren Klimaemotionen überwältigt sind, können Sie sich an das Institut für Klimapsychologie wenden. Dieses bietet Ihnen zahlreiche Behandlungsmöglichkeiten rund um Ihre „Klimaangst, -wut oder -ohnmacht“.
Obwohl die Klimakatastrophe bereits offiziell gestrichen wurde und von Wissenschaftlern – zumindest von solchen, die keine Forschenden sind – sogar schon einige Jahre zuvor, läuft das Geschäft mit der Angst um sie herum weiter. Studien zu Klimaangst werden in Auftrag gegeben. In großen Medien bleibt das Thema weiter attraktiv. Behörden, ÖRR, Schulen, Vereine, Wirtschaft – zu viele gesellschaftliche Akteure sind bereits in die Angstschürerei involviert, um einfach so schnell die Idee aufzugeben, dass die Welt ganz bald untergehen soll.
Und da die großflächige Angstproduktion ihre Wirkung hat, gibt es passend dazu Experten, die sich auf sogenannte Klimapsychologie spezialisiert haben. Sie stehen denjenigen bei, die vor „Angst, Wut oder Ohnmacht“ wegen des „Klimawandels“ nicht mehr mit ihrem Leben zurechtkommen. Für diejenigen von uns, die trotzdem noch irgendwie mit ihrem Leben zurechtkommen, – und generell noch ab und zu auf ihren Menschenverstand zugreifen, – klingt der Begriff Klimapsychologie ungefähr so plausibel wie eine Therapie gegen schlechte Horoskope.
Aber für Menschen, die von ihren Klimaemotionen überwältigt sind, gibt es eine breite Palette an Hilfsinstrumenten. Zum Teil großzügig gefördert, natürlich.
Wer hat Angst vor Klima?
So gibt es nicht nur Behandlungshandbücher für Klimapsychologie, Initiativen zur Erkundung von Klimaemotionen – zu finden auf der Plattform YES! – Young Economic Solutions, einer Plattform, auf der „Schulteams einen Einblick ins wissenschaftliche Arbeiten“ bekommen, „wichtige Future Skills“ erlernen und „zukunftsgerichtetes Denken“ trainieren. Oder städtische Veranstaltungen wie „Open Lab Abend: Wer hat Angst vor Klima?“. Es gibt sogar ganze Institutionen, die sich auf Klimapsychologie spezialisiert haben – wie Climate Mind Academy, die „die psychologischen Voraussetzungen für wirksame Klimapolitik und Transformation – durch Beratung, Trainings und systemische Ansätze“ stärken.
Deine Klima-Emotionen: „Vom Fühlen zum Verstehen“
Oder das Institut für Klimapsychologie. Auf dieses lohnt sich ein besonders genauer Blick – nicht nur, weil Absurditäten unserer Zeit als Genre eine kurzweilige Abwechslung von unseren alltäglichen Routinen bieten, sondern auch, weil dieses Institut mit dem 100.000 Euro schweren Nationalen Preis – Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) ausgezeichnet wurde – vergeben vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und der Deutsche UNESCO-Kommission (DUK).
Wenn man die Selbstdarstellung des Instituts für Klimapsychologie zusammenfasst, dann beschäftigt es sich im Wesentlichen mit zwei Problemen: Menschen haben zu wenig Angst vor dem Klimawandel und Menschen haben zu viel Angst vor dem Klimawandel.
Für das erste bietet das Institut psychologische Nachhaltigkeitsberatung für Kommunen, „Medienschaffende“ und Unternehmen an. Dort wird erklärt, wie man Menschen zu mehr Klimaemotionen motiviert.
„Kommunen können besonders im Klimawandel vom Wissen der Klimapsychologie profitieren und zwar immer dann, wenn es um menschliches Verhalten geht. Wenn also Nachhaltigkeitsziele [gemeint sind die Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030] erreicht werden und Klimaprojekte erfolgreich sein sollen, dann lassen Sie den wichtigsten Faktor – den Menschen – nicht außen vor.“
Wenn das erste Problem erfolgreich gelöst wurde und Menschen bereits an ihren Klimaemotionen leiden, lässt das Institut sie selbstverständlich nicht allein. Dafür gibt es einen Online-Kurs „Deine Klima-Emotionen: „Vom Fühlen zum Verstehen“.
Für nur 69 Euro (greifen Sie zu, es ist ein Rabattangebot), können Sie in fünf Modulen lernen, Ihre Klimaemotionen bewusst wahrzunehmen, zu verstehen und als Wegweiser zu nutzen – statt sie zu verdrängen oder sich von ihnen überwältigen zu lassen.

Quelle: https://institut-klimapsychologie.de
- Modul 1: Wie gebe ich meinen Emotionen Raum und setze mich richtig mit ihnen auseinander
- Modul 2: Wie erkenne ich verdeckte Emotionen und die dahinterliegenden Bedürfnisse?
- Modul 3: Wie lösen Klima-Emotionen Erschöpfung aus?
- Modul 4: Wie gehe ich konstruktiv mit meinen Klima-Emotionen um?
- Modul 5: Meine emotionsbezogene Zielanalyse.“
Erkenne klar, wie deine tägliche Arbeit in der Klimakrise dein persönliches Stress- und Emotionsmuster prägt und was deine Gefühle dir eigentlich sagen wollen. Lerne Techniken, die dir dabei helfen besser mit einen Klima-Emotionen umzugehen.“
Wenn Sie sich aber wegen Ihrer Emotionen rund um die Klimakrise noch nicht sicher sind, können Sie erst einmal einen Selbsttest „Klima-Emotionen: Vom Gefühlschaos zu mehr Klarheit“ machen. Bei dem können Sie entdecken, was Ihre „vorherrschende Klima-Emotion“ ist, indem Sie 10. Multiple-Choice-Fragen wie „Wenn ich Nachrichten über Hitzewellen, Waldbrände oder Überschwemmungen sehe, spüre ich vor allem…“, „Wenn andere das Thema Klimawandel kleinreden, fühle ich…“ oder „Wenn politische Maßnahmen beschlossen werden, die nicht weit genug gehen, fühle ich…“ beantworten müssen.
Wer den Test erfolgreich absolviert hat, erhält anschließend die „wissenschaftlich fundierte“ Antwort auf die Frage, welche Klima-Emotion in seinem Inneren wohnt. Zur Auswahl stehen Angst, Wut, Traurigkeit oder Ohnmacht. Wer sich nicht eindeutig zuordnen lässt, darf sich über mehrere Klima-Emotionen gleichzeitig freuen. In diesem Fall empfiehlt das Institut, ein Tagebuch über die eigenen Klima-Emotionen zu führen, um Muster zu erkennen.

Quelle: Institut für Klimapsychologie
Man muss schon zugeben: Das System rund um die Klimaangst ist bemerkenswert elegant. Es bildet praktisch ein eigenes Ökosystem aus Studien, Instituten, Regierungsmaßnahmen und einem breiten Medienangebot, um auf der einen Seite Angst zu erzeugen. Und eine umfangreiche Infrastruktur, um eben diese Klimaangst zu pathologisieren und anschließend passende Behandlungsangebote bereitzustellen – auf der anderen. Man könnte es dabei belassen und die Leute ihren Beschäftigungstherapien nachgehen lassen, wenn da nicht die ganzen Steuergelder wären, die einem den Spaß verderben, über diese Absurditäten entspannt zu lachen.






