QUERBLICK

Bildung, Politik, Alltag: Islam gewinnt immer mehr Einfluss

Islam-Unterwerfung? Was in Deutschland längst Realität ist

von Ekaterina Quehl | Juni 30, 2026 | Gesellschaft, Politik

"

Islamisten marschieren durch Berlin. Die erste islamisch-theologische Fakultät Europas eröffnet in Münster, muslimische Organisationen erhalten staatliche Förderung in Millionenhöhe, Verschleierung wird als Mode gefeiert. Der Einfluss des Islam wächst in immer mehr Lebensbereichen. Ein Überblick.

 

 


Nach der Islamisten-Demo in Berlin am 26. Juni, bei der Kinder gefesselt durch das 40-Grad heiße Berlin spazieren mussten, dachte ich an das berühmte Buch von Michel Houellebecq Unterwerfung. Das Buch ist eine Dystopie und es beschreibt, was passiert, wenn der Islam in Frankreich politische Macht einnimmt. Was ich daran aber besonders interessant fand, ist die Darstellung, nach der die arabischen Länder und reichen Muslime Europas als Erstes großzügig in den Bildungssektor investiert haben. Nachdem der Islam Frankreich politisch erobert hat, ist Bildung auch der erste Bereich, der reformiert wird: Geschlechtergetrennter Unterricht an Schulen und Universitäten, keine Frauen dürfen mehr als Lehrer, Dozenten und Professoren mehr arbeiten, ferner weitsichtige Reformen, nach denen für Frauen die Bildung mit der Grundschule enden soll. Franzosen können dem enormen Geldfluss aus arabischen Ländern nicht widerstehen und geben dem politischen Islam nach.

Ich musste auch an das Buch denken, als ich neulich den Deutschlandfunk-Artikel „Europaweit erste Islamische Fakultät: Schavan (CDU) lobt Gründung an Uni Münster als Meilenstein“ gelesen habe.

 

Bildung

Als erste deutsche Hochschule eröffnet zum 1. Juli die Universität Münster eine „Islamisch-Theologische Fakultät“. „Die Gründung ist ein Meilenstein für die islamische Theologie, auf den wir stolz sind“, betont der Rektor der Universität Münster, Prof. Dr. Johannes Wessels. „Gleichzeitig ist es ein gesellschaftspolitisches Zeichen für mehr Toleranz, das weit über Münster hinaus beachtet werden wird.“

Neben dem Studienangebot, welches aus jeweils zwei Bachelor- und Masterstudiengängen sowie einer Promotion besteht, führt die Fakultät bereits jetzt ein reiches Studentenleben mit Angeboten wie „KoranLab Münster – Gemeinsam den Koran neu entdecken„, Forschungsnetzwerk, Podcast „Muslim Minds“ und Theateraufführungen.

In Berlin gibt es eine islamische Grundschule, deren Konzept verrät, dass es keine einfache Grundschule ist, sondern „eine einzigartige Bildungseinrichtung, die Kindern eine solide Grundbildung vermittelt, während sie gleichzeitig die islamischen Werte und kulturelle Identität stärkt.“

„Unsere Schule bietet einen sicheren und unterstützenden Lernraum, in dem Schülerinnen und Schüler ihre kulturelle und religiöse Identität entdecken und entwickeln können.“

In Osnabrück gibt es ein Islamkolleg Deutschland – gefördert durch das Bundesinnenministerium, die Deutsche Islamkonferenz und das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur. Dort wird nicht nur eine Predigtlehre angeboten, sondern auch politische Bildung. „Der Zweck des Islamkollegs ist die theologisch praktische Ausbildung deutschsprachigen religiösen Betreuungspersonals für die hiesigen Moscheegemeinden.“

 

Föderung

Der Staat fördert auch zahlreiche Projekte, deren Träger unterschiedliche muslimische Organisationen sind. So wird die Organisation CLAIM, die erst vor kurzem ein „Bundes­weites Lagebild antimus­li­mi­scher Rassismus 2025“ veröf­fent­licht hat, und deren Aufgabe es ist, „die Gesellschaft gegen die Ausgrenzung von Muslim*innen, gegen Intoleranz, Diskriminierung“ zu mobilisieren und zu sensibilisieren, im Rahmen des Programms Demokratie leben! jährlich mit mehreren Hunderttausend Euro gefördert. Insgesamt erhalten nur im Rahmen dieses Programms 9 muslimische Vereine Projektförderungen in ähnlicher Höhe.

 

Gewalt und Zwang

Auch gesellschaftlich ist der Einfluss des Islam immer mehr zu spüren. An deutschen Schulen üben muslimische Schüler auf ihre deutschen Mitschüler enormen Druck aus, damit sie ihre religiösen Normen nicht nur akzeptieren, sondern auch übernehmen. Das Jugendwerk Die Arche hat schon öfter Alarm geschlagen, weil deutsche Kinder immer mehr von ihren muslimischen Mitschülern missbraucht, geschlagen und gezwungen werden, zum Islam zu konvertieren. Über Gruppenzwang und Gewalt schreiben auch zahlreiche Eltern, deren Kinder täglicher Schikane durch muslimische Schüler ausgeliefert sind. (Siehe dazu meinen Beitrag „Deutsche Kinder im Visier: „Du dreckiges Stück Deutsch!““).

Immer mehr Frauen in großen Städten haben Angst, spät abends allein nach Hause zurückzukehren. Sexuelle Übergriffe und Massenschlägereien in Freibädern durch Täter aus arabischen Ländern können nicht mehr durch „Partyszene“ oder „australische Austauschstudenten“ schöngeredet werden. Die LGBTQ-Szene, die in ihrem infantilen Traum noch daran glaubt, dass gelebte Homosexualität vom Islam akzeptiert wird, musste vor kurzem erleben, wie Iran und Ägypten gemeinsam gegen das Pride-Match in Seattle protestiert haben und die FIFA aufgefordert wurde, sämtliche Pride-Aktionen und Regenbogen-Symbole rund um das Spiel zu unterbinden. Dabei predigen Islam-Influencer Homosexualität als „Haram“ (Sünde) und wettern gegen Frauen, die sich „falsch anziehen“.

 

Mitten im Alltag

Auf der anderen Seite feiern deutsche Städte Ramadan, Lidl verkauft Halal-Fleisch, Hugendubel verkauft islamistische Literatur, Ratgeber für frisch Konvertierte und Islam-Bücher für Kinder. ARD feiert Frauenverschleierung als „Modest Mode“, beim großen Online-Händler otto.de kann man Gebetsteppiche, Hijabs und Koran-Puzzle kaufen. RND erklärt Islam zur neuen Jugendkultur, Focus-Online veröffentlicht Artikel wie „Zum Islam konvertieren: Das müssen Sie wissen“. Das Bundesministerium für Bildung gibt Ratgeber „Ramadan im Schulalltag: praktische Tipps für Lehrkräfte“ heraus (ebenfalls im Rahmen des Programms Demokratie leben! gefördert).

Und das alles – ohne Studien und Statistiken. Ich weiß nicht, ob man das schon als Unterwerfung bezeichnen kann. Aber wenn auf der einen Seite Kinder gezwungen werden, zum Islam zu konvertieren, Versammlungsrecht für islamistische „Terrorverherrlichung“ benutzt wird und auf der anderen Seite – der Staat und Medien den Islam fördern und feiern, kann man das definitiv nicht mehr als friedliches Miteinander von Menschen aller Glaubensrichtungen bezeichnen. In Österreich haben Muslime bereits 2024 eine eigene Partei gegründet. Ob das auch in Deutschland irgendwann der Fall sein wird, weiß ich nicht. Aber wenn es irgendwann passiert, dann wird diese Partei höchstwahrscheinlich nicht die Werte der Linken oder der Grünen, die den breiten Einfluss des Islam unterstützen, auf ihrer Agenda haben. 72 Geschlechter, Pride Month und Drag-Lesungen für Kinder wird sie sehr wahrscheinlich nicht in ihrem Programm haben. Nicht dass dies etwas wäre, was sich nicht ohnehin viele wünschen. Doch damit würde weit mehr einhergehen als nur das Ende der woken Ideologie. Was dann aus unserer Gesellschaft wird, bleibt abzuwarten.


Wenn Ihnen dieser Beitrag gefallen hat und Sie meine Arbeit unterstützen möchten, danke ich Ihnen von Herzen.
Sie können dazu meine Kontoverbindung nutzen:
DE68100101780855450004 oder PayPal.

Bild: pexels.com

 

Teilen auf Ihren Kanälen:

ZUM BLOGANFANG

Leseempfehlung

„Gewalt ist eine Straftat“ in einfacher Sprache

Newsletter abonnieren

Neue Beiträge direkt in Ihr Postfach.

* Ja, ich möchte über Neue Beiträge von querblick.blog per E-Mail informiert werden. Die Einwilligung kann jederzeit per Abmeldelink im Newsletter widerrufen werden. Wir senden keinen Spam. Datenschutzerklärung.

Kommentieren auf meinen Kanälen:

Aktuelle Beiträge

Demonstration in Stuttgart, Germany with protest signs and flags under a clear blue sky.

Politik, Demokratie

„Nie wieder ist jetzt“ 2.0

Ekaterina Quehl

9. September 2026

Die originalen Orte der NS-Verbrechen verfallen, während im Namen des Gedenkens eine mit Steuermillionen alimentierte Infrastruktur aus NGOs, Politik, Bildung und Co. das bekämpft, was heute als „damals“ gilt.

weiterlesen

Politik, Demokratie

Niedersachsen verschiebt die Verfassungstreueprüfung auf Wahlausschüsse

Gastautor

7. September 2026

Die Niedersächsische Landesregierung schafft eine neue Möglichkeit staatlicher Vorprüfung politischer Kandidaten und verschiebt damit Macht von der Wahlentscheidung und der unabhängigen Verfassungsgerichtsbarkeit hin zur Exekutive. Von Boris Blaha.

weiterlesen

Kriminalität, Migration, Top

„Gewalt ist eine Straftat“ in einfacher Sprache

Ekaterina Quehl

4. September 2026

Zwei aktuelle Vergewaltigungen zeigen wieder einmal das Ausmaß der Naivität und Verdrängung hierzulande. Einerseits wird dabei Migranten in einfacher Sprache erklärt, dass Gewalt schlecht und strafbar sei, andererseits traut man ihnen aber zu, Sozialhilfe und Staatsbürgerschaft zu beantragen und gegen eigene Asylverfahren zu klagen. Wo liegt der Fehler?

weiterlesen